Beobachtungen in der Umgebung

Haben Sie etwas Interessantes, Spezielles, Bekanntes oder Unbekanntes entdeckt? Lassen Sie es uns wissen. Schicken Sie uns eine Info, am besten mit Bild.

Hier hat es Platz für Ihre Bilder.


Heimlich unter uns – Der Iltis im Tannwald

Wer haust denn in diesen kleinen Löchern?

Fotos: Marianne Schenk

Fotos: André Röthlisberger


Froschlaich im Wald


Haben Sie auch schon mitten im Wald auf dem trockenen Boden Froschlaich gesehen und sich gefragt, woher der kommt. 

Lesen Sie weiter im Bericht von Marianne Schenk


Frühling im Widi

Im Widi ist der Frühling angekommen. Nach den Stockenten, den Blässhühnern und den Zwergtauchern, sind nun auch die ersten Frösche eingetroffen.  

Ein Spaziergang lohnt sich, täglich gibt es wieder etwas Neues zu sehen.

Marianne Schenk

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Fotos: Marianne Schenk


 Tagfalter im Winter beobachten

 

Für Insektenbegeisterte ist der Winter oft eine triste Angelegenheit. Denn Insektenarten überwintern gut versteckt als Ei, Larve, Puppe oder sogar im adulten Stadium. Bei den Tagfaltern überwintern einige Arten im Eistadium an Knospen ihrer Futterpflanze und lassen sich dort mit genügend Geduld aufspüren. Bei den Zipfelfaltern, die zur Familie der Bläulinge gehören, ist diese Überwinterungsstrategie ausgeprägt. In der Gemeinde Meikirch konnten bisher 2 von 3 in der Region vorkommenden Zipfelfalterarten nachgewiesen werden. Einerseits der Blaue Eichenzipfelfalter (Favonius quercus), dessen Eier an Eichenknospen (Quercus sp.) überwintern sowie den Birkenzipfelfalter (Thecla betulae), dessen Eier vorwiegend an Schwarzdorn (Prunus spinosa) überwintern. Da diese Tagfalterarten im Sommer kaum zu finden sind, weil sie die meiste Zeit in den Baumwipfeln fliegen, bleibt als Artnachweis oft nur die Eiersuche im Winter. Gelingt es jedoch Eier aufzuspüren ist dies ein unvergessliches Erlebnis was das Herzen von Insektenbegeisterten höherschlagen lässt. Finden Sie die Eier an den untenstehenden Bildern? 

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Bericht und Fotos André Röthlisberger


Neuntöter in der Bösmatt

Am Sonntag, dem 26.05.2019, konnte Ich in der Bösmatt (Hecke unterhalb Leehubelgrube an der Strasse nach Säriswil) ein Neuntöter-Männchen beobachten. Der Neuntöter benötigt strukturreiche Landschaften mit genügend Hecken, die in der Gemeinde Meikirch noch in Fragmenten vorhanden sind. So ist in Meikirch der Neuntöter ein relativ seltener Anblick. Neben dem Neuntöter gab es einst in der Schweiz 4 vorkommende Würgerarten (Schwarzstirnwürger, Rotkopfwürger, Raubwürger, Neuntöter). Einzig der Neuntöter konnte sich als Brutvogel halten, die anderen Arten sind in der Schweiz als Brutvögel ausgestorben.

André Röthlisberger

 


Gelbbauchunken

Anlässlich der Exkursion vom 4. Mai haben wir erfolglos nach den Gelbbauchunken Ausschau gehalten. Nun sind sie aber angekommen und wir hoffen bald auch noch Laich zu finden. 

Marianne Schenk

Mehr Infos zu Gelbbauchunken finden Sie hier


Mauersegler und Alpensegler

Am 28. April flogen die ersten Mauersegler um den Kirchturm. Die Nester sind bereit und wir hoffen auf ein erfolgreiches Brutjahr.

Am 4. Mai konnten in Grächwil Alpensegler beim Jagen beobachtet werden. Die nächsten Brutplätze dieser Seglerart sind in Bern und Burgdorf zu finden Die Alpensegler sind etwas grösser als "unsere" Mauersegler und durch die weisse Kehle und Bauchseite sehr gut gekennzeichnet.

Marianne Schenk


Hermelin bei der Leehubelgrube

 Am Sonntag, dem 07.4.2019, konnte ich in der Nähe der Leehubelgrube ein Hermelin beobachten (Mustela erminea). Das in der Umgangssprache genannte "Wiseli" befand sich auf Nahrungssuche. Seine Körperform ist bestens angepasst an die unterirdischen Gänge der Wühlmäuse. Das Tier war bereits komplett im Sommerkleid, im Winterkleid sind die Tiere viel

einfacher zu finden (siehe Bild). Es unterscheidet sich von nah verwandten Mauswiesel (Mustela nivalis) durch die schwarze Schwanzspitze und die Grösse. Zudem hat das Mauswiesel kein weisses Winterfell, es ist das ganze Jahr braun.

Wegen der Intensivierung der Landwirtschaft und der Fragmentierung von Lebensräumen findet man das Hermelin in der Gemeinde Meikirch nur sehr selten. Es scheint so als ob die Leehubel-grube sowie die angrenzenden Hecken dem Hermelin ein kleiner Überrest an Lebensraum bieten. 

André Röthlisberger

Hermelin im Winterkleid

Foto André Röthlisberger


Widi

Nun sind auch die Erdkröten eingetroffen.  In wenigen Tagen werden ihre Laichschnüre  zu sehen sein.  31.3.2019

 

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Die Kaulquappen der Grasfrösche sind geschlüpft. Bei genauerem Betrachten sind wenige Tage die Kiemenbüschel sichtbar. Bald werden die Kiemen von einer Hautfalte überwachsen sein und die Hinterbeine werden sichtbar.  31.3.2019



Die Frösche sind im Widi angekommen.  Die ersten sind die Grasfrösche, ab und zu ist aber auch ein Wasserfrosch dabei. 16.3.2019

Fotos M. und R. Schenk    


Auch die ersten Schmetterlinge sind erwacht.

Zitronenfalter
Zitronenfalter
Tagpfauenauge
Tagpfauenauge



An der Uettligenstrasse in Ortschwaben nutzt ein Turmfalke und ab (und zu auch ein Rotmilan) die angebotene Sitzstange, um von dort aus das Jagdrevier zu überblicken. Turmfalken sind gute Mäusefänger. 

Veronika Zumstein


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Ein seltener Gast auf dem Widi. 

Am 26.2. spazierte eine Bergstelze längere Zeit pickend übers Eis im Widi.  Bergstelzen sind sonst eher an stark fliessenden Gewässern anzutreffen.

Marianne und Roland Schenk



5.1.2019

Schon seit einiger Zeit gibt es

Hinweise, dass sich eine Schleiereule rund um Meikirch herumtreibt. Die Beobachter sind jedoch nicht ganz sicher.

Nun konnte ich am 05.01 eine Schleiereule in Meikirch beobachten, die auf einem Schneepfosten sass. Nun ist

zu hoffen, dass der Vogel einen Partner und einen geeigneten Nistplatz findet.

Andre Röthlisberger

Schleiereule, Beispielbild (Präparat)
Schleiereule, Beispielbild (Präparat)

Gartenrotschwanz

11.9.2018

Seit mehreren Tagen haben wir zwei Gartenrotschwanz-Weibchen zu Besuch im Garten.

M. und R. Schenk, Grächwil