Beobachtungen in der Umgebung

Haben Sie etwas Interessantes, Spezielles, Bekanntes oder Unbekanntes entdeckt? Lassen Sie es uns wissen. Schicken Sie uns eine Info, am besten mit Bild.

Hier hat es Platz für Ihre Bilder.


Junge Falken in Ortschwaben

Hansueli Reinhard hat uns  darauf aufmerksam gemacht, dass sein Nachbar Urs Zurbrügg tolle Bilder gemacht hat von  jungen Turmfalken, die vor kurzem ausgeflogen sind. 

 

Wir danken Urs Zurbrügg für die Bilder, die er uns zur Verfügung gestellt hat.

 

 

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Foto: Marianne Schenk

12. Februar 2023

Noch herrscht Winterbetrieb auf dem Widi


Wespenspinne  (Argiope bruennichi) im Garten

 

In unserem Garten hat sich eine  eindrückliche Wespenspinne auf die Lauer gelegt. Wie man sieht, hat sie auch schon Erfolg gehabt. Eine Biene ist ihr ins Netz gegangen.

Mehr zu den Wespenspinnen finden Sie hier.

Marianne Schenk  Juli 2022



Dem Russischen Bären scheint es bei uns im Dorf zu gefallen. Annemarie Rüfenacht hat in diesem Jahr ein sehr schönes Exemplar entdeckt.

Hier finden Sie Informationen zum Falter, den  Raupen und deren Lebenweise. Hat jemand schon eine Raupe dieses Falters gesehen? Wir würden uns über ein Bild  freuen.

Juli 2022



Eine neue Falterart entdeckt

Urs Friedrich hat  eine neue  Falterart entdeckt. In seinem Garten hat ein  Russischer Bär eine Ruhepause eingelegt.

September 2021



Ein Widehopf auf Besuch

Frau Schori hat am 5.4. beim Joggen in Meikirch  beim Leehubel einen Widehopf gesehen und einen Tag später hat er sie sogar zu Hause mitten im Dorf auf der Fensterbank besucht. 

Der Widehopf ist leider  in der Schweiz selten geworden. Es gibt nur noch rund 250 Brutpaare. In unserer Region  konnten in den letzten Jahren  keine Bruten mehr beobachtet werden.   Schön, dass sich dieser eindrucksvolle Vogel wenigsten auf dem Zug blicken lässt.

Beispielfoto: Marianne Schenk



Ein seltener Gast

24. April 2021

Helen Imhof hat in der Nähe von Heimenhaus einen ganz besonderen Gast entdeckt. Ein Waldrapp  spazierte gemütlich übers Feld.

Der Waldrapp war vor langer, langer Zeit ein regelmässiger Sommer-Gast in der Schweiz.  Über 400 Jahre war er jedoch kaum mehr zu sehen.  Heute ist er akut vom Aussterben bedroht. 

Mit einem Wiederansiedlungsprojekt soll der interessante Vogel aus der Ibis-Familie bei uns wieder angesiedelt und hoffentlich vor dem Aussterben gerettet werden. 

 

Hier erfahren Sie mehr über das Waldrapp-Projekt

 



 

6.2.2021

Der Schnee ist über Nacht verschwunden. Die Wege sind matschig.  Ein Spaziergang lohnt sich trotzdem.  Im Wald zeigen sich die Moose von ihrer schönsten Seite.  Es gibt in unseren Wäldern (und in Gärten) so viele verschiedene Moosarten.

Eine gute Brille oder noch besser eine Lupe sind hilfreich um die kleinen Wunder zu betrachten.

Marianne Schenk



12.11.20

Widi

Das Widi ist zurzeit randvoll Wasser und es herrscht viel Betrieb.  Blässhühner und Stockenten sind häufig zu sehen. Bis zu 30 Stockenten konnte ich in den letzten Tagen bei ihren Balzritualen beobachten. Die Stockenten-Balz beginnt  bereits im September  und dauert bis zum Frühjahr. Seit einiger Zeit ist nebst dem bekannten Geschnatter ab und zu auch ein Pfeifton zu hören.  Mitten unter den vielen Stockenten tummelt sich ein Pfeifenten-Erpel. 

Noch ein weiterer Gast ist mir aufgefallen. Ein Teichhuhn plustert sich auf, bevor es zwischen den Wasserpflanzen verschwindet. 

Im Sommer 2019 konnte erstmals eine Brut Teichhühner beobachtet werden.  In diesem Sommer blieb die Suche erfolglos, erfreulich, dass nun wieder eines zurückgekehrt ist.

Marianne Schenk



Herbstimpressionen vom "Buechibärg"

Hans-Jürg Lehmann lässt uns an seiner Herbstwanderung über den "Buechibärg" teilnehmen


Wer kann ein solches Gebilde bauen?

 

Urs Friedrich hat an einer Tanne  etwas Sonderbares entdeckt. Ein Nistkasten ist ganz mit pergamentähnlichem Material eingekleidet.  Bald sah er die Bewohner ein und aus fliegen. Ein Hornissenvolk hat sich hier ein Nest gebaut. Die Hornissen gehören zu den Wespen.  Wenn sie nicht gestört werden sind sie friedlich und stechen kaum. 



Nachwuchs  bei Familie Haus-Rotschwanz

Vor einigen Wochen haben wir  am Haus unter Dach einen Nistkasten montiert. Schon nach wenigen Tagen flog ein Haus-Rotschwänzchen Paar ein und aus. Das Nest wurde ausgebaut und einige Tage später sah man ein Vögelchen brüten.  Nach rund zwei Wochen schlüpften vier  Junge aus und wurden von den Altvögeln gefüttert. Am Anfang waren die Eltern beide gleich gefärbt.  Erst während der Fütterungszeit hat sich das Männchen dunkler verfärbt. Was darauf hinweist, dass es noch ein junges Tier war und dieses hier die erste Brut.

Marianne Schenk


Die jungen Falken lernen die Umgebung kennen

Urs Friedrich konnte beobachten wie die jungen Falken flügge wurden. Neugierig erkunden sie die Umgebung und machen erste Bekanntschaften mit ihren Nachbarn.

Der Kasten in Etters Scheune wurde vor einigen Jahren durch den Naturschutzverein als Schleiereulen-Kasten montiert.  Die Falken haben die neue Nistgelegenheit jedoch eher entdeckt und seither ziehen sie hier regelmässig Junge auf. Die Schleiereulen mussten sich eine andere Bleibe suchen.


Storchenbesuch in Meikirch

Foto: Marianne Schenk
Foto: Marianne Schenk

 

Auf einem Acker in Meikirch hat Anna Benker  ein halbes Dutzend Störche und etwa 25 Rotmilane auf Futtersuche beobachten können. Sie liessen sich auch vom vorbeifahrenden Traktor mit Pflug nicht stören.



Biber am Wohlensee

 

Am Wohlensee gibt es immer etwas zu beobachten. Zurzeit sind Hauben- und Zwergtaucher, diverse Entenarten,  Teich- und Blässhühner teils mit einer Schar Kücken unterwegs. Ganz besonders haben wir uns aber über die Biber gefreut, die am Ufer  Schilfhalme geknabbert haben.  

Biber sind nachtaktiv, deshalb sieht man sie vor allem abends.

Marianne und Roland Schenk

Foto Roland Schenk
Foto Roland Schenk

Ein  wärmeliebender Gast

Foto: Helen Rothen
Foto: Helen Rothen

In der Umgebung von Ottiswil konnte Helen Rothen einen Segelfalter beobachten und es ist ihr auch gelungen ihn für uns  festzuhalten. 

Der Segelfalter ist im Mittelland ein sehr seltener Gast. Er bevorzugt sonnige Abhänge mit Obstbäumen und Schlehenhecken, meist gibt es nur eine Generation im April / Mai.

In den Südtälern und in Südeuropa ist er häufiger. In diesen Gebieten ist  im Juli/August oder später eine zweite oder dritte Generation anzutreffen.

 



Auch auf dem Apfelbaum lässt sich’s gut wohnen.

Hansjürg Lehmann hat in Grossaffoltern Störche entdeckt, die recht anspruchsvoll scheinen. Sie haben ihr Nest in einem Apfelbaum gebaut. 

Auf Nahrungssuche können wir sie ab und zu auch in unserer Gemeinde beobachten. 

Foto: Hansjürg Lehmann
Foto: Hansjürg Lehmann


Zottiger Rosenkäfer - "Zuwanderer" im Garten

 

Der Zottige Rosenkäfer (Ropinota hirta) ist Wärme liebend und eigentlich in Südeuropa zu Hause. Mehr und mehr taucht er auch in unserer Gegend auf. Am liebsten sucht er Nektar auf gelben und weissen Blüten. Er ist verwandt mit dem Gemeinen Rosenkäfer (Cetonia aurata). Beide Arten sind keine Schädlinge. Oft werden die Larven, mit dem ähnlich aussehenden Engerling (Larve des Maikäfers) verwechselt. Die Larven der beiden Rosenkäferarten ernähren sich ausschliesslich von verrottenden Pflanzen- und Holzteilen.

Marianne Schenk

Zottiger Rosenkäfer

Zum Vergleich: Gemeiner Rosenkäfer



Fotos: Marianne Schenk


Heimlich unter uns – Der Iltis im Tannwald

Wer haust denn in diesen kleinen Löchern?

Fotos: Marianne Schenk


Fotos: André Röthlisberger


Froschlaich im Wald


Haben Sie auch schon mitten im Wald auf dem trockenen Boden Froschlaich gesehen und sich gefragt, woher der kommt. 

Lesen Sie weiter im Bericht von Marianne Schenk


Frühling im Widi

Im Widi ist der Frühling angekommen. Nach den Stockenten, den Blässhühnern und den Zwergtauchern, sind nun auch die ersten Frösche eingetroffen.  

Ein Spaziergang lohnt sich, täglich gibt es wieder etwas Neues zu sehen.

Marianne Schenk

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Fotos: Marianne Schenk


 Tagfalter im Winter beobachten

 

Für Insektenbegeisterte ist der Winter oft eine triste Angelegenheit. Denn Insektenarten überwintern gut versteckt als Ei, Larve, Puppe oder sogar im adulten Stadium. Bei den Tagfaltern überwintern einige Arten im Eistadium an Knospen ihrer Futterpflanze und lassen sich dort mit genügend Geduld aufspüren. Bei den Zipfelfaltern, die zur Familie der Bläulinge gehören, ist diese Überwinterungsstrategie ausgeprägt. In der Gemeinde Meikirch konnten bisher 2 von 3 in der Region vorkommenden Zipfelfalterarten nachgewiesen werden. Einerseits der Blaue Eichenzipfelfalter (Favonius quercus), dessen Eier an Eichenknospen (Quercus sp.) überwintern sowie den Birkenzipfelfalter (Thecla betulae), dessen Eier vorwiegend an Schwarzdorn (Prunus spinosa) überwintern. Da diese Tagfalterarten im Sommer kaum zu finden sind, weil sie die meiste Zeit in den Baumwipfeln fliegen, bleibt als Artnachweis oft nur die Eiersuche im Winter. Gelingt es jedoch Eier aufzuspüren ist dies ein unvergessliches Erlebnis was das Herzen von Insektenbegeisterten höherschlagen lässt. Finden Sie die Eier an den untenstehenden Bildern? 

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Bericht und Fotos André Röthlisberger


Neuntöter in der Bösmatt

Am Sonntag, dem 26.05.2019, konnte Ich in der Bösmatt (Hecke unterhalb Leehubelgrube an der Strasse nach Säriswil) ein Neuntöter-Männchen beobachten. Der Neuntöter benötigt strukturreiche Landschaften mit genügend Hecken, die in der Gemeinde Meikirch noch in Fragmenten vorhanden sind. So ist in Meikirch der Neuntöter ein relativ seltener Anblick. Neben dem Neuntöter gab es einst in der Schweiz 4 vorkommende Würgerarten (Schwarzstirnwürger, Rotkopfwürger, Raubwürger, Neuntöter). Einzig der Neuntöter konnte sich als Brutvogel halten, die anderen Arten sind in der Schweiz als Brutvögel ausgestorben.

André Röthlisberger

 


Gelbbauchunken

Anlässlich der Exkursion vom 4. Mai haben wir erfolglos nach den Gelbbauchunken Ausschau gehalten. Nun sind sie aber angekommen und wir hoffen bald auch noch Laich zu finden. 

Marianne Schenk

Mehr Infos zu Gelbbauchunken finden Sie hier


Mauersegler und Alpensegler

Am 28. April flogen die ersten Mauersegler um den Kirchturm. Die Nester sind bereit und wir hoffen auf ein erfolgreiches Brutjahr.

Am 4. Mai konnten in Grächwil Alpensegler beim Jagen beobachtet werden. Die nächsten Brutplätze dieser Seglerart sind in Bern und Burgdorf zu finden Die Alpensegler sind etwas grösser als "unsere" Mauersegler und durch die weisse Kehle und Bauchseite sehr gut gekennzeichnet.

Marianne Schenk


Hermelin bei der Leehubelgrube

 Am Sonntag, dem 07.4.2019, konnte ich in der Nähe der Leehubelgrube ein Hermelin beobachten (Mustela erminea). Das in der Umgangssprache genannte "Wiseli" befand sich auf Nahrungssuche. Seine Körperform ist bestens angepasst an die unterirdischen Gänge der Wühlmäuse. Das Tier war bereits komplett im Sommerkleid, im Winterkleid sind die Tiere viel

einfacher zu finden (siehe Bild). Es unterscheidet sich von nah verwandten Mauswiesel (Mustela nivalis) durch die schwarze Schwanzspitze und die Grösse. Zudem hat das Mauswiesel kein weisses Winterfell, es ist das ganze Jahr braun.

Wegen der Intensivierung der Landwirtschaft und der Fragmentierung von Lebensräumen findet man das Hermelin in der Gemeinde Meikirch nur sehr selten. Es scheint so als ob die Leehubel-grube sowie die angrenzenden Hecken dem Hermelin ein kleiner Überrest an Lebensraum bieten. 

André Röthlisberger

Hermelin im Winterkleid

Foto André Röthlisberger


Widi

Nun sind auch die Erdkröten eingetroffen.  In wenigen Tagen werden ihre Laichschnüre  zu sehen sein.  31.3.2019

 

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Die Kaulquappen der Grasfrösche sind geschlüpft. Bei genauerem Betrachten sind wenige Tage die Kiemenbüschel sichtbar. Bald werden die Kiemen von einer Hautfalte überwachsen sein und die Hinterbeine werden sichtbar.  31.3.2019



Die Frösche sind im Widi angekommen.  Die ersten sind die Grasfrösche, ab und zu ist aber auch ein Wasserfrosch dabei. 16.3.2019

Fotos M. und R. Schenk    


Auch die ersten Schmetterlinge sind erwacht.

Zitronenfalter
Zitronenfalter
Tagpfauenauge
Tagpfauenauge



An der Uettligenstrasse in Ortschwaben nutzt ein Turmfalke und ab (und zu auch ein Rotmilan) die angebotene Sitzstange, um von dort aus das Jagdrevier zu überblicken. Turmfalken sind gute Mäusefänger. 

Veronika Zumstein